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Der Bund: Ein Gang durch Gottes Heilsgeschichte | Der Bund: Ein Gang durch Gottes Heilsgeschichte |
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Kurz und präzise führt Kessler den Leser z.B. in den Abrahamsbund ein. Dieser wurde einseitig von Gott geschlossen. Aber sollte Abraham nicht doch Bedingungen erfüllen? Eine Frage, die der Autor nicht unter den Tisch fallen lässt, sondern mit guten Argumenten beantwortet. Er stellt die Bundesschlüsse gut in ihrem geschichtlichen Zusammenhang dar und geht auch auf Ereignisse ein, an denen bestehende Bünde erneuert wurden. Damit wirkt der Autor weniger dogmatisch und mehr erzählend. Im letzten Kapitel schreibt Kessler schließlich über den Neuen Bund. Er erklärt dabei, wie Jesus Christus den Neuen Bund einsetzt und damit den Abrahams-, Sinai- und Davidsbund erfüllt. Er lässt auch die Frage nach dem Umgang des Christen mit dem Gesetz des Sinaibundes nicht aus. Freilich wird gerade beim Neuen Bund mit seinen umfassenden alttestamentlichen Verwurzelungen die Kürze des Buches spürbar. Hier bleiben Fragen offen. Nur kurz wird z.B. die Frage berührt, wie Neuer Bund und Abendmahl zusammenhängen. Fußnoten und ein Literaturverzeichnis machen den Leser auf weiterführende Literatur aufmerksam. Trotz aller Kürze ist es Kessler sehr gut gelungen, den interessierten Bibelleser in ein komplexes Thema einzuführen und den roten Faden durch die Heilsgeschichte zu zeigen. Dem Lehrenden kann es gute Anregungen geben, das biblische Thema Bund verständlich zu vermitteln. Thomas Riedel, Burgstädt Bibliografische Daten: Kessler, Volker. Der Bund: Ein Gang durch Gottes Heilsgeschichte. Hammerbrücke: Jota-Publikationen GmbH 2008. 1. Aufl., 112 S. 7,95 €, ISBN: 978-3-935707-51-0 |