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Infobrief Mai 2012 | Infobrief Mai 2012 |
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DA WIR ABER VERSCHIEDENE GNADENGABEN HABEN NACH DER UNS GEGEBENEN GNADE, SO LAßT SIE UNS GEBRAUCHEN: … RÖM. 12,6 Herzliche Grüße Euch allen aus Burgstädt! Im Winter sehen alle Obstbäume grau, moosgrün, manchmal fast schwarz aus. Scheinbar leblos stehen sie auf kahler Flur. So leblos sie scheinen, soviel steckt in ihnen. Es ist noch nicht einmal Frühjahr, schon sieht der aufmerksame Beobachter erste Regungen. Knospen werden dick. Im April wird das nach außen drängende Leben unübersehbar, im Mai ist die volle Blütenpracht da. Im Sommer folgen die Früchte. Alles hat der Schöpfer in den Baum hineingelegt, auch wenn manchmal kaum etwas vom Leben zu erkennen ist. Sonne und Wärme locken das Leben hervor. Ob es bei uns Christen ähnlich ist? Ob Gott vielleicht viel mehr uns mit auf den Weg gegeben hat als wir oft vermuten? Und gibt es genug Licht und Wärme um herauszukitzeln, was uns Gott alles schenken will? Bibelschularbeit hat immer damit zu tun, Gaben zu entdecken und zu entwickeln, die Gott in jedem von uns Christen hineingelegt hat.Bin ich für Verkündigungsdienste begabt? Im Februar hatten wir das einwöchige Seminar Vom Bibeltext zur Botschaft im Haus. Dabei geht es um harte Arbeit am Bibeltext. Am Ende der Woche sind wir zu Verkündigungsdiensten in mehreren Gemeinden unterwegs gewesen. Der jüngste Teilnehmer war wenig über 20, der älteste schon über 50 Jahre alt. Nicht nur junge Burschen besuchen unsere Veranstaltungen. Für Manchen geht es um die Frage, bin ich zum Predigtdienst berufen? Bin ich dafür begabt wenn ich vier Wochen brauche, um mich auf eine Predigt vorzubereiten? Wenn dich z.B. andere zu diesem Dienst ermutigen, dann ist das ein gutes Anzeichen, dass du von Gott dafür begabt bist. Dann entwickle, was Gott in dich hineingelegt hat. Auch für Febr. 2013 haben wir wieder dieses Seminar geplant. 100 – Tage – Kurzbibelschule im Herbst Fünf Bewerbungen liegen uns schon vor. Kennt ihr begabte, fleißige Leute, die ihr Potenzial entwickeln sollten? Weist Sie einmal auf die Kurzbibelschule hin! Oder auf die Sommerbibelschule für alle, die geistlich auftanken wollen! Und was unsere Immobilie betrifft? Hier laufen die Dinge wesentlich langsamer als erwartet. Wir haben erneut zur Mitgliederversammlung im März über unsere Baupläne gesprochen. Eigentlich wollten wir zu diesem Termin eine Grundsatzentscheidung treffen, doch dazu kamen wir nicht. Ein kleiner Anbau löst nicht unsere Probleme und ein großer Anbau würde uns überfordern. Es fehlt das inhaltliche Fundament, um ein große Investition zu rechtfertigen, die für einen Unterrichtsraum mit mehr Luft, eine Cafeteria und mehr Einzelzimmer nötig wäre. Unsere Frage geht in die Richtung: Welche Aufgaben soll die Bibelschule Burgstädt in Zukunft erfüllen? Gilt es, ein neues Aufgabenfeld zu erschließen? Darüber wollen wir intensiv in einer Klausur im Dezember 2012 nachdenken. Weiterhin offen bleibt die Frage nach einem neuen Hausmeister. Nach wir vor bewältigt Michael einen geteilten Dienst: als Sportmissionar bei Sportler ruft Sportler und als Hausmeister in Gemeinde und Bibelschule. Pläne, jemanden einzustellen, der die Arbeit von Michael fortsetzt, sind bisher gescheitert. Auch hier ist unsere Geduld in Anspruch genommen. Dagegen tut sich jetzt eine andere Tür auf: Die Küche im Gemeindehaus wird grundlegend erneuert. Neue Fließen, neuer Fußboden, neue Schränke, neuer Herd. Ziel ist vor allem, dass wir den aktuellen Hygienestandards entsprechen. Da wir als Bibelschule nur Mieter der Küche sind liegt dieses Projekt schwerpunktmäßig auf der Seite der Gemeinde. Trotzdem freuen wir uns ganz sehr über diese Investition, die sehr preisintensiv ist. Unser Problem ist, dass wir für dieses Projekt nur ein schmales Zeitfenster in den Monaten Mai und Juni zur Verfügung haben. Hier müssen alle Handwerker beinahe taggenau arbeiten. Finanzen In den letzten Jahren lief unser Betreib wirtschaftlich stabil, der Haushalt war ausgeglichen, wir mussten keine größeren Aktionen starten, um für Spenden zu werben. Im letzten Jahr zeichnete sich ab, dass wir uns wieder stärker um die wirtschaftliche Seite bemühen müssen. Zwar konnten wir in 2011 ein leichtes Plus verzeichnen, jedoch nur dank einiger Bauspenden, die natürlich für unser Bauprojekt und nicht für den laufenden Haushalt gedacht sind. Wir hatten insgesamt weniger Spenden eingenommen, andererseits bei einigen Ausgaben gespart, dabei aber auch kaum in Werterhaltung und Neuanschaffungen investiert. Das typische Frühjahrstief in der Kasse, was sonst erst im Mai oder Juni kam oder manchmal sogar ganz ausblieb, erreichte uns in diesem Jahr schon im April. Könnt Ihr uns an diesem Punkt helfen? Besonders würden wir uns freuen, wenn wir neue Spender gewinnen könnten, die mit einem monatlichen Beitrag, auch wenn er klein ist, helfen würden, den Haushalt zu stabilisieren. Danke Euch im Voraus! Die Gnadengabe Gottes anfachen! Paulus sieht den authentischen Glauben bei Timotheus (2.Tim. 1,5-6). Das war eine sehr gute Grundlage, für diesen jungen Mitarbeiter. Darauf will Paulus weiter aufbauen. Deshalb gibt er ihm diesen berühmten Rat: … die Gnadengabe Gottes anzufachen. Die Glut ist da, sie wartet nur darauf, geschürt zu werden. Ich wünsche Euch gute Ideen von unserem Vater im Himmel, das zu entfachen, was Gott Euch und Euren Glaubensgeschwistern mit auf den Weg gegeben hat. Ganz herzlich grüßt Euch aus Burgstädt (Thomas Riedel) |