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Infobrief Nov. 2011 | Infobrief Nov. 2011 |
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Auch werden alle, die auf dich harren, nicht beschämt werden; … Ps. 25,3 Herzliche Grüße aus Burgstädt! Wieder einmal biegen wir mit unserer 100-Tage-Kurzbibelschule auf die Zielgerade ein. Wir freuen uns sehr über die wertvolle Zeit mit den Teilnehmern. Zum Ende des Kurses hin merkt man, wie sich für viele Schüler eine Spannung aufbaut. Wie geht es nach der Bibelschule weiter? Nur ein, vielleicht zwei Schüler gehen an ihren alten Platz zurück. Die meisten sind auf der Suche nach Praktikum oder Ausbildung. Hat sich für jemanden der weitere Weg geklärt, spürt man das Aufatmen. Manchmal lässt Gott uns warten. Und es gilt Geduld zu haben. Offene Fragen führen ins Gebet. Die Schüler treffen sich neben den täglichen Andachten Montagabend zur Gebetszeit. Sie beten intensiv für Freunde und Angehörige, für ihre Heimatgemeinden und ihren weiteren Weg. Gebetsleben ist ein wichtiger Punkt im Bibelschulalltag. Wir legen alle Aktivität nieder und treten vor Gott. Darauf liegt seine Verheißung. Wer mit Gott rechnet erhält Antwort von ihm. 100-Tage-Kurzbibelschule und dann? Für viele Schüler bedeutet Burgstädt Gelegenheit, ihre Begabungen zu entdecken. Damit stehen sie schon vor der nächsten Frage: Was damit tun? Die meisten packen nach der Bibelschule Ausbildung oder Studium in einem säkularen Beruf an und arbeiten daneben im Reich Gottes mit. Es kommt aber auch vor, dass jemand einen weiteren Baustein als Ergänzung zu unserer Kurzbibelschule sucht. Der eine interessiert sich vielleicht für einen theologischen Abschluss. IGW und das Martin-Bucer-Seminar erkennen die Zeit in Burgstädt an. Ein anderer sucht Erfahrung im praktischen Bereich. Hier bieten wir das Timotheustraining an: 100-Tage-Kurzbibelschule, danach sechs Monate Praxis im missionarischen Gemeindebau in Bad Kissingen. Unsere Kurzbibelschule lässt sich also vielseitig ergänzen. Personelle Veränderungen Wie im letzten Infobrief angekündigt ist Constance Förster im Sommer in die Hauswirtschaft eingestiegen. Sie ist eine wirkliche Bereicherung für unsere Arbeit. Wir danken unserem himmlischen Vater für ihren Dienst und bitten auch weiterhin um seinen Segen für sie. Im letzten Rundbrief schrieb ich davon, dass Michael Zimmermann schon im Sommer zum Missionswerk Sportler ruft Sportler wechseln möchte. Das hat sich verzögert. Michael arbeitet derzeit je zur Hälfte als Hausmeister und als Sportmissionar. Mit dieser Lösung können wir freilich einige Monate überbrücken, suchen jedoch einen Nachfolger. Wir warten darauf, dass Gott uns zeigt, wer diese Lücke schließen soll. Zum Baugeschehen Die Frage nach einem Erweiterungsbau beschäftigt uns nach wie vor. Ein Anbau für einen größeren Unterrichtsraum und einen gemütlichen Aufenthaltsraum wäre hilfreich. Für manche Veranstaltungen würden wir auch mehr Übernachtungsräume benötigen. Hier jedoch stellt sich die Frage, wie oft im Jahr brauchen wir zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten? Bauen ja, nur wie groß soll der Neubau werden? Wir wollen im nächsten Jahr zu einer Grundsatzentscheidung kommen. Euch allen Gottes Segen für die Adventszeit! Manchmal stehen wir vor Entscheidungen, die uns Angst machen, weil sie uns zu groß und zu weit reichend sind. Manchmal begegnen uns mehrere Probleme gleichzeitig. Ein unlösbarer Knoten bildet sich. David, der den oben zitierten Psalm schrieb, setzt fort: „… deine Wege, HERR, tue mir kund … und lehre mich.“ Wir sollen Leute sein, die von ihrem allmächtigen Vater lernen. Unsere Einstellung ist entscheidend. Wir sind und bleiben Schüler. Dann, so bin ich gewiss, wird der HERR auch dafür sorgen, dass Entscheidungen, die wir mit ihm getroffen haben, sich als richtig erweisen. Ich wünsche Euch im Advent reichlich Zeit, an unseren großen Gott im Himmel zu denken. Er fordert zwar manchmal unsere Geduld heraus, handelt aber immer rechtzeitig. Ganz herzlich grüßt euch aus Burgstädt Thomas Riedel |